@marteng69
“Manual Intervention” bezog sich auf X11-Nachinstallation und die Anweisung für die Linux Firmware. Hab beim Lenovo Ideapad heute morgen einen zweiten Update-Versuch unternommen, diesmal blieben Bluetooth und WLAN funktional.
Den LTS Kernel hatte ich installiert, hab aber die Boot-Option nicht probiert. Ob da BT und WLAN bei LTS erhalten waren?
Damit ist Rechner 3 aktualisiert - die Kritik an Arch bleibt. Wie @mbod richtig bemerkt, ist der Grafik Stack im “Umbau” (zwei Jahre? - langer “Way” wenig “land” in Sicht).
Da sollte man mit solchen Maßnahmen zurückhaltender sein, EOS kann m.E. nix dafür!
Ich kann da auch teilweise zustimmen .. im Moment ist da was am laufen. Sehr Nervenzermürbend.
Auch wenn ich mit dem KDE update keine Probleme auf verschiedenen Systemen hatte, aber kde = bleib bei den defaults! Damit macht es kaum Probleme. Einstellungen werden sehr dynamisch gesetzt und aktualisiert.
Die ständigen Veränderungen im Moment machen die Entwicklung des Installers und der Einstellungen sehr schwer gerade. Einen Tag erscheint ein neues Problem .. du veruschst das zu lösen und am nächsten Tag ist es wieder normal .. oder ein anderes Problem kommt dazu was deine Lösung wieder unbrauchbar macht. Also ist oft Abwarten und Tee trinken (eher Bier ) angesagt
Ja, momentan häufen sich die Problemchen. Bisher habe ich auf dem halben Dutzend Systeme hier aber noch alles in den Griff bekommen, toi toi toi…
Goldene Regel ist für mich: Möglichst immer nah an den Defaults, ob nun bei KDE oder anderswo. Je mehr man individualisiert, desto größer ist das Risiko für Probleme.
Und dann sollten sich alle, die frustriert sind, aber auch mal zurück lehnen und daran denken, dass das jetzt der Preis für die Rolling Distro ist, den man hier zahlt. Man ist an der vordersten Front der Technologie, aber es ändert sich eben auch alles. Und wenn das mal zu schnell wird, gibt es solche Engpässe.
Wer auf der Baustelle wohnt, muss eben auch mal Krach und Dreck ertragen. Ansonsten bleibt noch gut abgehangene Software bei Debian, da ändert sich nicht so schnell was.
Ich habe gerade drei meiner berichteten Probleme (hier und anderswo) angesehen. Haben sich alle ‘von selbst’ gelöst. Dafür wird wahrscheinlich irgendwas anderes nicht gehen, was gestern noch einwandfrei lief. Auch wenn dieses Kaomoji nicht mehr ‘in’ ist: ¯\_(ツ)_/¯.
Hat mir mein Heizungsinstallateur auch gestern gesagt.. Wenn du ständig alles neu gemacht haben willst hast du auch ständig Baustelle und das macht die Wohnung auch nicht bequemer. Also besser ein bischen mehr flicken, und die Sachen so lassen wie sie sind, wenn es funktioniert
Rolling hatte ich gewählt, weil die Software und der Kernel bei Mint so steinalt waren und blieben, einige Annehmlichkeiten wollte ich haben, und KDE mag ich eigentlich auch sehr, deswegen landete ich hier.
Abgesehen von der Firmware-Problematik, ich glaube, dass die Erzwingung von Wayland seitens KDE hier das Hauptproblem ist. Sie fallen wieder ins alte Muster zurück, eine Skizze zu veröffentlichen und über Jahre die Funktionen nachzuliefern. Aber früher war das immer nur bei Major x.0 Releases.
Ich weiß, dass das ein absurder Troll-Versuch ist, aber wenn der Diss gegen KDE ging: Optisch schön und verdammt gute Programme, fast alles mit K vorne ist mindestens Top 3.
Und Windows: jeder Mensch mit dünnen Nerven steckt den Datenträger ins Laufwerk und bekommt SEIN System mit Reperaturassistent wieder dauerhaft ans Laufen, wenn es mal wieder schief lief. Konsistenz ist auch nett, und kaum Varianzen im System. Mit Win 11 hat sich natürlich mancher Vorteil aufgelöst und es hat schon seinen Grund, warum momentan viele bereit sind, Linux eine Chance zu geben.
Jedem typischen Browser-Benutzer installiere ich natürlich Mint, auch wenn die Distri-Upgrades Schmerzen verursachen. So wie jetzt hier bei KDE Plasma…
Die meisten Probleme bei KDE Plasma verursachen irgendwelche Erweiterungen, die nicht oder nur unzureichend gepflegt werden. Ich z.B nutze nur klassy oder Panel-colorizer Erweiterungen von Luis Bocanegra.
Meine Systeme sind meist pures KDE und ich habe solche Probleme nicht.
Natürlich hat rolling Vor- und Nachteile. Hat man aber hier, wie auch woanders schon ausführlich diskutiert.
OK. Ich hatte schon befürchtet, dass Du irgendeine andere wilde Aktion mit Teilupdates o.ä. gemacht hast. Da gab es schon den ein oder anderen hier, der sich sein System damit an die Wand gefahren hat.
Vermutlich hast Du das Glück gehabt, dass heute Morgen ein ganzer Schwung neuer Firmware-Updates rausgekommen ist, die einige der Probleme der letzten Tage beseitigt haben dürften.
Je nachdem ob Du grub oder systemd-boot verwendest, wurde der LTS-Kernel gleich aktiviert (bei grub passiert das normalerweise). Die Konfiguration der Kernel sind identisch, wenn Du die nicht selbst angepasst hast. Insofern müssten WLAN und Bluetooth enthalten sein.
Ich mache hier gerade auf allen Maschinen (insgesamt 13) nach und nach den Wechsel zu KDE, weil ich im Laufe der letzten Jahre mehrfach das Thema hatte, dass die nächste Gnome-Desktop Version alles komplett zerschossen hat. Unter anderem habe ich hier einen Laptop, bei dem bekomme ich unter X11 ein komplett zerstörte Grafikanzeige, so dass man nichts mehr erkennt. Und unter Wayland funktioniert anfangs weder Maus noch Tastatur. Die Maus kann man “retten”, indem man sie in einen anderen USB-Port steckt, die Tastatur bleibt tot.
Jedes DE hat bei jedem von uns den einen Vor- oder Nachteil.
Ergo: jeder nimmt das, was für ihn passt und lebt mit den Problemen …
Edit: Ich habe gerade NOCHMALS sudo pacman -Syu linux-firmware ausgeführt und zumindest mit Wayland ist mein Bildschirm wieder da! …und mit x11 auch wieder.
Bei den Updates, die ich davor machte, änderte sich nichts, da muss etwas abgehen, was ich nicht verstehe. (Editiert zur Klarstellung)
Das ist leider nicht auf KDE beschränkt. Bis auf Randgruppen haben alle DEs (Gnome, KDE, Budgie) den Wechsel zu Wayland im Fokus. Also bitte nicht die Schuld hier bei KDE sehen. Dass das nicht ideal läuft, war von Anfang an klar. Aber jetzt heißt es wohl: “Augen zu und durch”.
Man ist halt kein Held, wenn man Änderungen durchdrückt, die Funktionen entfernen und kaputt machen. Wayland wird noch in 5 Jahren nicht alles können, das ist rein politisch und schädlich. Und auch DAS machen alle, das war ja meine These. Gnome natürlich vorweg, ich habe gehört, die haben früher auch mal Software gemacht…
Der Chip ist onboard im Prozessor drin. Interessanterweise wird bei Dir angezeigt, dass da kein Treiber zugeordnet ist. Nachdem Du jetzt die Firmware-Updates gemacht hast, kannst Du nochmal schauen, was bei inxi -Gxxxz herauskommt. Hier sollte jetzt in der Zeile von Device-1 im Parameter driver: nicht mehr N/A stehen.