2.5GE Netzwerk?

Es klingt, als würden Sie kleinere Broadcast-Domänen als Verwaltungsansatz beschreiben.

Beachten Sie, dass jeglicher Datenverkehr zwischen Broadcast-Domänen weitergeleitet wird (explizit konfiguriert) und nicht standardmäßig erfolgt.

(I hope that’s being correctly translated, I’m not sure if the word “routed” is being handled properly).

Ein VLAN verfügt von Natur aus nicht über die Fähigkeit, mit einem WAN zu kommunizieren, genauso wenig wie ein herkömmliches LAN. In der Regel ist eine Form des Routings erforderlich, beispielsweise NAT.

Ebenso kann ein Gerät in einem anderen Netzwerksegment nicht mit einem Gerät innerhalb eines VLAN kommunizieren, es sei denn, es wurde ein Routing eingerichtet, um dies zu ermöglichen.

Wenn man über ein Heimnetzwerk mit anderen Geräten kommuniziert, beispielsweise von einem PC zu einem NAS, ist es möglich, dass ein Teil dieser Kommunikation unverschlüsselt ist. Ich persönlich bin der Meinung, dass wir alles verschlüsseln sollten, auch in unserem Heim-LAN, weil wir dazu in der Lage sind und es nicht allzu schwierig ist.

Es gab eine Zeit, in der wir sagen konnten: „Das ist in Ordnung, wir vertrauen den Familienmitgliedern in diesem Heimnetzwerk genug, um uns keine Sorgen machen zu müssen.“

Allerdings werden immer mehr Geräte mit unseren Heimnetzwerken verbunden, die wir nicht wirklich kontrollieren können und denen wir mit einer gesunden Portion Vorsicht begegnen sollten. Dazu gehören beispielsweise Haushaltsgeräte und -infrastruktur, Warmwasserbereiter, Waschmaschinen, Heizungen/Klimaanlagen, Kühlschränke usw.

Wenn man das Risiko eingeht, sie mit dem Heimnetzwerk zu verbinden, würde ich vorschlagen, solche Geräte in eigenen Netzwerksegmenten (z. B. VLAN oder physisch isolierte Netzwerke) zu isolieren, was nicht unvernünftig ist.

Behalten Sie Ihre vertrauenswürdigen Geräte in einem vertrauenswürdigen Netzwerksegment (z. B. VLAN).

Hier sehe ich (für mich) das Hauptproblem. Und das hat mich auch schon zur Frage gebracht, VLAN oder vielleicht nur das Gastnetz der Fritzbox?
Bislang haben diese Geräte hier keinerlei Anschluß, der Tag kommt aber bestimmt, wo es muß. Dann muß wohl doch die Kanone ran.

Hab da noch was zu Lesen gefunden, kann sein, Ihr kennt das längst…
Link und leider schon ziemlich alt

Edit-2: Bin gerade beim Lesen + Suchen und dabei hier gelandet.
Laßt mal den Raspi links liegen, wenns nicht interessiert, aber die Links dort und weitere Erklärungen finde ich hochinteressant und vielleicht auch für Euch hilfreich.

Hallo zusammen,

gut bzw. schlecht und ahnungslos wie ich noch immer bin, hab ich mir in der Black Week jetzt noch einen unmanaged 2,5 Gb-Switch dazu geholt, weil die FB 7690 so wenig Ports hat. Damit sollte ich auch bei künftgigen Erweiterungen auf der sicheren Seite sein.
Momentan ist die Idee:
auf dem Mikrotik 1-2 VLANs zu definieren und den unmanaged Switch mit einem davon zu verbinden.Wobei am unmanaged Switch sämtliche Rechner (derzeit 3) hängen und die FB.
Fragt sich, wie ich die beiden 2-Bay-NAS einbinde. Der Sicherheit halber, dachte ich die in das zweite VLAN am Mikrotik anzuschließen. damit aber die Kommunikation der Rechner mit den NAS funktioniert,diese aber in der momentanen Topologie in unterschiedlichen VLANs sind, bräuchte es wohl so etwas wie Trunkports, wenn ich euch richtig verstanden habe.
Hinzu kommt, das die FB7690 zwar 2 2,5 LAN- Gb-Ports hat, einer davon ist ein einstellbarer WLAN/LAN-Port. Wenn ich von meinem Balkon auf die Strasse sehe, dann stehen da bereits aufgereiht sämtliche Utensilien (Leerrohre, etc) für die Glasfaserverkabelung, so dass ein entsprechender Anschluss im nächsten Jahr verfügbar sein wird. Dann braucht man den WLAN/LAN-Port der FB wohl für den Anschluss eines Glasfasermodem. Wobei ich mich auch schon fragte , ob das Modem nicht direkt an einen der Switche angeschlossen werden könnte. Die gesamt 3 Switche (zusammen mit der FB), sollten das doch untereinander aushandeln können,oder liege ich da falsch?
Also vielleicht haltet ihr ja meine Laien-ideen für puren Schwachsinn. What shalls!
Bin für Kritik offen! Wie würdet ihr es denn machen?
MIt dem FIrewalwissen bin ich noch nicht weitergekommen. BIn familiär gerade überbelastet, da bleibt kaum Zeit für mein IT-Hobby.
Aber wenn ihr etwa einen lehrreichen Link zu FIrewalls habt - immer her damit!

Gruss EOZ

Mit dem direkten reply auf meinen Beitrag erscheint mir, du würdest eine Antwort von mir begrüßen. Da muß ich aber passen. Dein Setup ist in meinen Augen überkomplex. Zu viel des Guten. Und da ich auch kein Netzwerk Fachmann bin, gehe ich hier auf read only. Sorry.

Hallo milkytwix,

Also ich bin fleißig am lernen im Bereich Netzwerktechnik!

Eigentlich hatte ich da schon reichlich Grundlagen, aber infolge einer Erkrankung, muss ich fast von vorn beginnen.
Jedenfalls hat sich meine Absicht dahingehend gewandelt, das ich nun beabsichtige, ein
2,5 GbE-Netzwerk mit DMZ zu realisieren.
Solange ich noch kein Glasfaser bzw. was dann bei mir in der Wohnung ankommt (vmtl. FTTH) habe, und “nur” DSL,

Käme :

FB7690—UbiCloudgatewayFibre------Mikrotik CRS310-8G IN 2S–SwZyxel XMG108(Heimnetz)

Mit Glasfaser:
Könnte dann die FB7690 mehr in die Mitte verlegt werden und lediglich für Funknetz und Telefonie Verwendung finden.

Was ich dich fragen möchte, ist, was wäre deine Empfehlung zur Position der beiden Router?
Besser den Ubi vor das Heimnetz,oder den Mikrotik?
Der Ubi ist womöglich besser konfigurierbar, der M., da muss ich sehen, wie ich damit klarkomme.
Im Moment wäre die DMZ wohl zwischen Ubi und M., wenn ich das richtig verstanden habe?
Sollten da dann auch die NAS platziert werden? Oder, um unnötigen Traffic zu vermeiden doch an den Zyxel-Switch dran?
Du siehst ich nähere mich der Materie nur langsam und brauche diverse Tips!

Gruß EOZ

Hallo milkytwix,

Habe etwas umdisponiert:

Dray Tek Vigor 167
—UbiCloudgatewayFibre
----in der DMZ FB7690 (Telefonie,evtl WLan)

----MikrotikCRS310-8G IN 2S
     ---SwitchZyxelXMG108 (Heimnetz)

Freilich könnt auch alles von Unifi sein, dann aber hätte ein Updateproblem bei Unifi aber auch
weitgehende Konsequenzen für das ganze Netzwerk.
Ob die 7690 als IP-Client wirklich als WLan-Acesspoint verrbleibt, oder später ein Unifi Acesspoint hinzu kommt, werde ich sehen. Die Administrierbarkeit über das UbiGatewayFibre ist schon ein verlockender Aspekt. Außerdem erhöht dies die Sicherheit, da bei der 7690 als IP-Client, ja die Firewall inaktiv ist. Aber indirekt lassen sich dem Anschluss der 7690 am UbiGateway ja diverse Firewallregeln zuweisen. Aber mit WLan mache ich eh nicht viel, da laufen momentan nur meine Tabletts drüber und die sind viren- und vpn-geschützt. IoT-Geräte habe ich noch nicht in Betrieb. Außerdem hat die 7690 auch ihre Vorteile, so kann ich per Telefon-Kurzbefehl das WLan an und ausschalten. Eine Funktion, die ich unter Favoriten angelegt habe und häufig nutze. Bei einem Ubi-Accesspoint müsste ich wohl erst einen Rechner starten, um das WLan abzuschalten.
Die Firewall des Mikrotik schützt das Heimnetz zusätzlich und ermöglicht eine Aufteilung in diverse VLans. Ob der Zyxel-SWitch überhaupt gebraucht wird, wird sich zeigen. Weiter bleibt die Option, sowohl den Mikrotik, als auch den Zyxel durch Ubi-Gerätschaften zu ersetzen.
Was die Netzwerkverwaltung vereinfachen dürfte.
Der Dray Tek liefert stabiles DSL, da das mit Glasfaser sich wohl noch länger hinzieht. Und doppeltes NAT hat sich so auch erledigt, wäre aber mit einer anders positionierten 7690 auch über das Ubi-Gateway verhinderbar gewesen.
Überhaupt muss ich mich insoweit korrigieren, als das das 2,5 GE-Netzwerk sich eigentlich auf das Heimnetz selbst bezieht und nicht auf den Internetanschluss. Der wird wohl vorerst die maximal 1Gb -Grenze nicht überschreiten. Ist auch nicht weiter schlimm, für meine Zwecke reicht das völlig aus. Ich bin an keine externe Cloud gebunden und große Up-Downloads braucht es auch nicht. Und falls doch, heißt es eben warten.
Ich meine, so langsam bekommt das Vorhaben Hand und Fuss und ist ausbaubar - zukunftsfähig.
Oder was meint ihr?
Das ganze Zeug muss ja auch noch einen Platz finden. Ein Rack habe ich nicht, aber ein rollbares Tischchen mit zwei Ebenen,da kann evtl. noch ein Kabelkanal angebracht werden. Dann alles sauber verdrahten und Anschlüsse bezeichnen, dann kann ich das Ganze unter dem Schreibtisch platzieren und ggf. vorziehen falls es Probleme gibt. Hoffe das reicht.

Solltet ihr noch Empfehlungen oder Vorschläge haben, immer her damit!
Parallel bin ich zwar fleißig am lernen, aber das Thema Netzwerktechnik ist eben ziemlich umfangreich. Weswegen ich mich erstmal mit Fachliteratur eingedeckt habe und mich ganz klassisch Schritt für Schritt voranarbeite.
Das Unifi nun plötzlich mit einzieht, ist der Verwaltbarkeit geschuldet. Die hilft sicherlich, aber ohne Netzwerkkenntnisse geht es freilich dennoch nicht. Insofern vereinfacht Unifi zwar den Zugriff auf verschiedene Optionen, aber immmer noch sollte man wissen, was man da einstellt!
Der Lernfaktor bleibt erhalten.
Preislich hält sich das halbwegs im Rahmen. Freilich könnte man auch mit Raspis viel erreichen und vorallem den Energieverbrauch senken, aber gerade da sollte man schon zuvor wissen, was man alles braucht,sonst gibt man bei Versuch und Irrtum auch viel aus. Und last but not least verbleibt viel Bastelei. Und viele Fehlerquellen.
Schließt aber nicht aus, das da nicht doch mal ein Selbstbau Einzug hält. Momentan aber wäre mir das zuviel Neuland.

Gruß EOZ

Hallo zusammen,

also da hatte ich einfach die Idee, das Heimnetz auf 2,5 Gb/s zu beschleunigen. Das ich dabei auf soviele Fragestellungen treffe, habe ich keineswegs erwartet!
Freilich mag es günstigere Wege geben, als jenen, welchen ich nun wohl wählen werde.
Aber letztlich muss das Netzwerk auch administrierbar bleiben und da sind die Ubiquity-Lösungen derzeit wohl unschlagbar. Freilich liese sich vieles auch mit Mikrotik und Raspis lösen. Aber um auch in absehbarer Zeit zu einem ansehlichen Ergebnis zu gelangen, bleibe ich vorerst im Unifi-Umfeld. Und werde mit dem Mikrotik lediglich experimentieren. Eine meiner Fritzboxen (7590, od. 7690) wird ins Unifi-Netzwerk als Telefonanlage integriert. Innerhalb einer DMZ zwischen UCG Fibre und einem UCG max.
Sollte ich mich mit Mikrotik noch hinreichend anfreunden, kann ich die UCG max durch eine entsprechend geeignete Gerätschaft von Mikrotik ersetzen (die vorhand. CRS…, od . Hex…, o.ä.).
Aber das ist eben der Unifi-Vorteil! Eine Verwaltungsebene! Über die sich das Netzwerk kontrollieren lässt. Integriere ich einen Mikrotik, muss ich mit zwei Verwaltungen arbeiten und die ein “richtig” an die andere anhängen (mögliche Fehlerquelle). Aber die eine
Unifi-Verwaltungsebene, so verlockend sie auch ist, ist auch ihre Schwachstelle, denn ein Update-Fehler und das Netzwerk ist angreifbar, oder funfktioniert nicht mehr.
Nun fusst Unifi auch auf Linux, aber auch wir sind nicht vor Fehlern gefeit, “Copy-Fail” lässt grüßen!
Nicht umsonst lautet die allgem. Empfehlung, integriere unterschiedliche Hardware in dein Netzwerk.
Freilich ist mit Unifi der Weg mit geringstem ( auch finanziellem ) Aufwand zum Ziel definitiv verlassen! Aber den Weg des geringsten Auwand kann nur gehen, der über ausreichend Erfahrung und Wissen verfügt. Insofern kann man auch mit Unifi anfangen und anschließend optimieren. Allerdings gibt es im Unifi-Dschungel etliche finanzielle Fallstricke, und man sollte dreimal hinsehen, was man schließlich auswählt. Ist aber bei Mikrotik auch nicht anders. Der Flexibilität halber, werde ich in der DMZ noch einen
USW Flex MIni 2,5 Gb/s mit 5 Ports platzieren, falls ich doch noch auf die Idee komme ein von außen zugängliches NAS (als Web-,File-Server) zu installieren.

3 Gerätschaften und div. Fibre-Verbindungen fehlen noch, dann kanns los gehen.

Bin also an der Einrichtungsplanung, denn zusammenstöpseln und einschalten und dann funktioniert alles, so wird es sicher nicht sein! Und ich will auch nicht tagelang ohne Telefon und Internet dastehen. Jedenfalls wird viel Nacharbeit bleiben, aber genau da wird es dann ja interessant!

Falls ihr noch Empfehlungen habt z.Bsp. hinsichtlich der Einbindung der Fritzbox als Telefonanlage ins Unifi-Netzwerk , immer her damit.

Danke.

Gruß EOZ