Kenne mich mit Zorin nicht aus, aber was ist bei 18 das Problem? Nur Interesse halber.
Zu früh veröffentlicht, Betaphase zu kurz, Betaphase abrupt beendet und Veröffentlichungstermin nur Stunden nach dem von Microsoft forcierten Ende von Windows 10, zugunsten des Nachrichtenzykluses (Buzz), Nutzerforum von Zorin nun überlaufen, lauter Beschwerden. Helfercommunitystimmung mittlerweile gereizt.
Nutzer von Version 17.x warten auf die echte 18er Vollversionen, nämlich 18.2 vielleicht Anfang 2027.
EDIT: Vorteile und Neuheiten der 18er zu gering, um auf Stabilität von 17 zu verzichten. Es gibt natürlich auch Leute, die die 18er ohne Probleme fahren. Betroffen sind meistens Leute mit wirklich älterer Hardware und mit absolut neuster Hardware.
Und? Ich hätte Spaß beim erklären und würde mir auch die Zeit nehmen.
Debian-Basierte Distros (dazu gehört Ubuntu und auch Linux-Mint) haben keine Probleme beim Dist-Upgrade auf eine neue Version? Die ganzen PPAs die man sich eingerichtet hat funktionieren auf einmal nicht mehr beim Wechsel, weil sie für die neue Version noch nicht angepasst sind.
Was dann? Muss auch erklärt werden mit viel Spaß “zwinker”.
PPAs bei Debian/Ubuntu (hat Debian überhaupt PPAs? Keine Ahnung.) ziehen ihre Updates dann aus der älteren Distribution. Das macht in 99% aller Fälle keine Probleme. Man kann die dann umstellen, wenn deren Maintainer sie auch für die neue Version freigeben. Die Software aus den PPAs ist davon nicht betroffen.
Bei Ubuntu muss man die PPAs auf jeden Fall erst wieder aktivieren.
Dist-Upgrades dort machen genauso Probleme wie ein normales Update unter Arch.
Das heißt, wann immer neue Technologien eingeführt werden (systemd, Wayland, …), wird es anfänglich Schwierigkeiten geben. Dabei ist es egal, ob die mit einem Schlag beim dist-upgrade oder peu à peu beim kontinuierlichen Aktualisieren einer Rolling Distro kommen.
Ich lass seit Jahren Arch und Kubuntu parallel laufen. Das ist meine Erfahrung damit.
Ich danke euch für die Tips und Anregungen.
Da werden wir schon etwas finden.
Ich habe ein Laptop vor fast 2 Jahren aufgesetzt, mit der gleichen Zielsetzung (ausser Spiele) und ähnlicher Konstellation. D.h. ich installiere den Rechner, und die Wartung macht der Nutzer. Bei Fragen helfe ich mit meiner Expertise, bzw. periodisch (alle 3 oder 6 Monate) mache ich was.
Expertise liegt bei mir bei Arch, ich habe früher Linux Mint eingesetzt, aber auf Anfängerniveau. Gewählt habe ich Garuda mit Gnome. Garuda hat mit den vom Menu aus startbaren Skripten “garude-update” und “garuda-health” alles was ein einfaches, sicheres Updaten braucht. Dazu pamac als Oberfläche zum Installieren von Paketen (für Anfänger). AUR wird bis auf ein Paket nicht benötigt, weil Garuda standardmäßig mit chaotic-aur kommt (also AUR Pakete sind schon vorgebaut zu Paketen). Selbst nach 3 Monaten nicht-updaten läuft das Update durch, weil in den Skripten alle möglichen Korrekturen enthalten sind, die man im Arch, EOS und Manjaro Forum nachlesen kann und immer schön manuell von uns “Experten” gemacht werden.
Der (bisherige) große Nachteil von Garuda ist die für mich unbrauchbare KDE Oberfläche, wo es einfach zu viel Änderungsaufwand hin zu meinen Wünschen erfordert, als wenn ich z.B. von Manjaro aus starte.
Periodisch habe ich in der Garuda-Installation dann die Orphans entfernt, pacnews Änderungen durchgeführt und cache geleert.
Wegen Gnome ist allerdings immer eine 4 Wochen Update-Pause angesagt bei den ganzzahligen Gnome Versionsupdates (wegen den notwendigen updates für die vielen Gnome extensions…), so meine Erfahrung.
Den einfachsten Einstieg findet sie wahrscheinlich über Linux Mint.
LMDE 7 (Gigi) Cinnamon mit BTRFS und swap partition.
Erstellt automatisch Snapshots.
Es muss kein Terminal verwendet werden.
Nicht schlecht.
Gibt es auch eine Möglichkeit Update automatisch einzuspielen, z.B. beim runterfahren?
Nein, die option gibt es out of the box nicht.
LMDE (übrigens auch meine Empfehlung weiter oben) basiert auf debian. Und debian hat ein paket “unattended-upgrades”. Das Paket macht die updates nach einem bestimmten schedule (systemd timer). Die Pakete werden dann auch alle sofort installiert. Und man bekommt gegebenenfalls eine email wenn ein reboot nötig ist.
Um ein update während des shutdowns durchzuführe müsste man sich wohl einen shutdown hook selbst schreiben der das macht. Sollte nicht zu schwer sein.
Entschuldigung, die Hibernate-Konfiguration in LMDE 7 ist in Ordnung, aber die Auswahl des Grub-Snapshots fehlt standardmäßig.
Wenn Sie auch eine pseudo-automatische Aktualisierung wünschen, kann ich Ihnen
Garuda Mokka mit KDE oder
Garuda Cinnamon
empfehlen.
Dieses Cinnamon ist das Beste für Ihre Tochter. Das Thema kann domestiziert –
„de-Adlerisiert” werden. Wenn der Hibernation wichtig ist, kann ich Ihnen eine Anleitung zum Einrichten der swapfile, zum Fortsetzen usw. beifügen.
Sorry, hibernate config is OK in LMDE 7 but grub snapshot selection is missing out of the box.
If you want pseudo automatic update as well I can offer
Garuda Mokka which is KDE or
Garuda Cinnamon
This Cinnamon is the best for your daughter IMO. The theme can be domesticated
‘de-Adlerize’. If hibernation is important I can attach how to set-up swapfile, resume etc.
#!/bin/bash
garuda-update
echo "Press the 'q' key to quit..."
while true; do
# Read a single character from the input
read -n 1 key
# Check if the pressed key is 'q'
if [[ $key == "q" ]]; then
echo -e "\nProgram is Quitting..."
break
else
echo -e "\nPlease press q to exit."
fi
done
[sudo] Passwort für a:
:: Paketdatenbanken werden synchronisiert …
garuda ist aktuell
core ist aktuell
extra ist aktuell
multilib ist aktuell
chaotic-aur ist aktuell
--> Refreshing mirrorlists using rate-mirrors, please be patient..🍵
:: Paketdatenbanken werden synchronisiert …
garuda wird heruntergeladen …
core wird heruntergeladen …
extra wird heruntergeladen …
multilib wird heruntergeladen …
chaotic-aur wird heruntergeladen …
spawn pacman -Su
:: Starting full system upgrade...
there is nothing to do
System updated! 🐧
--- System Health Check Report ---
25/26 checks run in 0.84 seconds ⌛
Powered by garuda-health 🦅
--- LOW ---
- "Garuda" is not the current bootloader: https://wiki.garudalinux.org/why-garuda-bootloader
--- INFO ---
- A reboot is pending (update applied since last reboot)
Press the 'q' key to quit...
Schau dir mal dieses kleine Skript an. Das wurde genau dafür geschrieben.
Nicoletta kommt aus der Linux Guides Community. Hier hat sie das Skript gerade erst angekündigt.
Ich habe es selbst noch nicht probiert. Aber aus der Beschreibung klingt das genau nach dem, was du suchst, @Lehmeier .
Falls eine Distribution kein automatisches Einfahren von Updates anbietet, hat das üblicherweise einen guten Grund.
Das Problem stellt normalerweise nicht die Automatisierung dar, welche meist trivial ist, sondern dass der Nutzer Entscheidungen treffen muss, die einem ein Skript nicht abnehmen kann. Das alles ist ein Rezept für eine kaputtes System. Man verschiebt das Ereignis nur von Ob zu Wann.
Gerade in einer Situation, in der man Linux beim “Kunden” installiert, scheint es mir ein “unter den Teppich kehren” von Service- und/oder Schulungskosten, die nicht an den Kunden kommuniziert wurden, falls man es mit einem “geht meistens gut” Skript abhandelt.
Ich habe mal, mit meinen begrenzten Fähigkeiten, einen Blick auf das Skript geworfen und es scheint das zu sein was ich suche - leider scheint es Arch noch nicht zu unterstützen.
Ich werde es im Auge behalten.
Ich weiß das manche meinen das man nie etwas automatisch installieren soll bevor man nicht alles genau geprüft und gegengescheckt hat, aber nicht jeder hat das Interesse oder die Fähigkeiten dazu - möchte aber dennoch ein aktuelles System haben.
So unterschiedlich sind die Interessen.
Und es sollte klar sein das jemand der ein Skript einsetzt auch ein erhöhtes Risiko hat das mal Fehler auftreten.
Allerdings nutze ich Endeavouros seit über einem Jahr und ich habe noch nie ein Problem gehabt was mir den Rechner abgeschossen hätte. Die Kleinigkeiten konnte ich immer über das Forum lösen.
Das hat auch seinen guten Grund. Wenn jemand automatische Updates will, kann derjenige auch bei Windows bleiben!
Man kann das Update ja weitestgehend Automatisieren, aber das muss vom root/sudo abgesegnet sein.
Ein Passwort eingeben ist doch nicht zuviel verlangt!
Meine Meinung.
Der Wechsel von Windows hat meistens mehrere Grund und nicht nur die Updates.
Und ich sehe es als einer der wenigen Vorteile die Windows hat.
Nicht jeder möchte ständig daran erinnert werden. Und warum sollte man das Passwort eingeben wenn es am Ende doch keine Unterschied macht - wenn doch keine Kontrolle stattfindet.
Naja nur wegen den Updates würde ich nicht bei MS bleiben. Die ganze Werbung die man da um die Ohren gefeuert bekommt, das dauerhafte Tracking, dem man nicht richtig entkommen kann, die geplante Obsoleszenz von Hard- und Software, der Online-Zwang. All das sind für mich Gründe dem Ganzen den Rücken zu kehren. Und wenn jemand Hintergrundupdates fahren möchte, sollte das kein Hindernis für den Umstieg auf Linux sein. Aber das ist nur meine Meinung. Und ist er Umstieg erst einmal geschafft, beginnt sowieso ganz von selbst die Lernkurve.
Man sollte dann aber sowas wie snapper laufen haben, damit man einen weg zurück hat. Die Updates nur aus den offziellen Repos fahren und Sachen die nicht in den offiziellen Repos vorkommen, ggf. besser als Flatpak ins System übernehmen. AUR updates zu automatisieren, sehe ich auch eher kritisch.
Das bezieht sich auf AUR, oder (es wird wohl niemand ernsthaft bei jedem Paket aus dem Arch repos den source code überprüfen wollen, oder?)?
Aussage von chaotic-aur maintainer:
“Some good news for Chaotic-AUR users: after the rising count of cases of malware in AUR, we now have a system of a trusted maintainer’s list in place. This list is being checked before updating packages silently like before. There are multiple outcomes”
Ok, es ist sehr löblich das man versucht Malware fern zu halten und die Maintainer und Paketierer überprüft.
Doch hilft mir das bei dieser Sache nicht weiter. Denn ich habe ohnehin nicht die Fähigkeit Malware, falsche oder korrupte Maintainer bzw Paketierer zu erkennen.
Ich muss mich darauf verlassen diese Leute zuverlässig sind und ihren ( ehrenamtlichen ) Job nicht missbrauchen.
Mir ist aber auch klar das es überall schwarze Schafe gibt. Trotzdem arbeite ich weiterhin mit Opensource / Linux.
Ich sehe es mal so:
Entweder hat jemand die Fähigkeiten die pkgbuild im AUR selber zu überprüfen und nutzt AUR, oder, jemand hat nicht die Fähigkeiten und nutzt chaotic-aur.
Realistisch gesehen, alles immer noch besser als einen Packen ppa’s einzubinden, wie in der Ubuntu -Welt. Ist meine persönliche Meinung. Bei AUR habe ich die Möglichkeit einen Kommentar zu schreiben. Bei ppa’s bin ich sprachlos.
Klar ist, die Linux Welt basiert zur Zeit immer noch auf Vertrauen. Das mag sich ändern.
Aber immer noch besser als die Sucherei in der Windowswelt nach Programme über computerbild oder so, und jedesmal ist das System virenverseucht.
