Hallo
Ich habe mit dem Smartphone eingescannte Dokumente vorliegen. Die sind verzerrt. Man muss sich am besten ein aufgeschlagenes Busch vorstellen das ich auf einen Flachbettscanner lege und einscanne.
Ich habe ein Programm gefunden das nennt sich scantailor Ist nicht so einfach zu handhaben, zumal es keine PDF’s nimmt.
Es nimmt nur Grafikformate wie png, jpg, tiff u.s.w. Das heist ich müsste die PDF’s erst in ein solches Format umwandeln. Und dann wieder zurück.
Dann gibt es noch unpaper, ein Kommandozeilen - Tool. Aber dieses Programm nutz auch nur spezielle Formate.
unpaper verarbeitet pbm, pgm und ppm-Formate aus der netbm-Familie.
Die Formate werden auch als Ausgabeformat verwendet; .ppm ist das Format, mit dem z.B. die Scanwerkzeuge scanimage (Teil von SANE) und scanadf arbeiten, auch XSane verwendet “intern” dieses Format.
Ab Version 0.6 können auch .png und etliche .tiff-Varianten direkt verarbeitet werden.
Ich finde nichts anderes.
Jemand ne Idee womit das besser geht? Möglicherweise geht das direkt im Smartphone?
Das Scannerprogramm, das ich für mein Handy nutze, nennt sich Fairscan. Das telefoniert nicht nach Hause, wie es z.B. das Adobe Scan Programm tut. Keine Cloud.
Deshalb nutze ich das. Kann damit den Scan allerdings nicht korrigieren. Google sagt zwar das es geht, aber ich finde keine Einstellung dafür.
Fairscan funktioniert ganz gut bei der Aufnahme selbst und zieht da schon einiges im Verarbeitungsschritt gerade, ist aber eine Spur hinter z.B. Apples “Entzerrungsalgorithmus”. Nacharbeiten kann man damit aber wirklich nicht. Ich nutze es trotzdem sehr gerne. Bei MakeACopy kann man noch per Hand die Ränder und damit die Perspektive anpassen, da ist der Automatismus aber etwas schlechter. Es soll auch lokal OCR-Erkennung hinbekommen, das war aber weit mehr miss als hit. Falls Du die Entzerrung etwas mehr selbst steuern willst, funktioniert das ganz gut. Bei Buchwölbungen o.ä. helfen beide aber kaum weiter.
Vielleicht muß man mit dem Finger ins Bild tippen, ich kann mich an ein Programm erinnern, da mußte man einzelne Ecken eines Rechtecks schieben, um die Verzerrung anzudeuten.
Komischerweise hat Fairscan bei zweiten Versuch die Verzerrung des Textes weitestgehend behoben.
Dieselbe Unterlage, dieselbe Vorlage, dennoch wurde das Ergebnis deutlich besser.
Wenn ich den Scan anschließend doch noch nachbearbeiten will, um z.B. die Lochung am linken Rand weg zubekommen, ist wohl Scantailor die beste Wahl. Damit kann man auch Buchwölbungen entfernen, siehe dieses YT Video: Scans bereinigen mit Scantailor and PDFill
Wie ich schon sagte, Scantailor kann nur Bildformate und kein PDF verarbeiten.
Aber Fairscan hat als Option zum speichern außer PDF noch JPG.
JPG kann ich ohne Konvertierung dann in Scantailor -wenn nötig- bearbeiten.
Und am Schluss wird wieder ein PDF daraus.
PS
Bei stöbern im www habe ich erfahren das diese Verfahren page dewarping genannt wird.
Hier habe ich auch einen Beitrag dazu gefunden, aber anscheinend gibt es das zugehörige Programm nur als Python Kommandozeilen Programm : Page dewarping
Gut, Scantailor kann das auch, das will ich ja sowieso nutzen.
Ok.