Bekomme beim Update seit kurzen folgende Fehlermeldung::: Installation von lua (5.5.0-2) verletzt Abhängigkeit »lua<5.5«, benötigt von roccat-tools-common
Auch wenn ich das entsprechende Paket abwähle funktioniert das Update nicht
Wie kann ich das beheben?
Herzlich Wilkommen @alterknacker!
Du könntest kurzfristig die “roccat-tools-common” und danach lua von deinem System entfernen und nach dem Update dann wieder installieren.
( yay -R roccat-tools-common und yay -R lua ) später dann halt wieder yay -S lua und yay -S roccat-tools-common (oder nur den letzten Befehl das die roccat tools normal Lua mitinstallieren sollten.)
roccat-tools-common ist ein AUR Paket welches lua 5.4 benötigt, in Arch wurde lua jedoch auf 5.5 aktualisiert. Lua 5.4 wurde ein gesondertes Paket lua54.
Wenn das Paket nicht super wichtig ist, am besten deinstallieren und warten, bis der AUR-Manager es aktualisiert (oder selbst die PKGBUILD anpassen).
Wenn ich die Roccat-Tools entferne, läuft das Update durch.
Allerdings lassen sich die Roccat-Tools dann nicht mehr installieren.
Hier wird ein Konflikt zwischen paleene-lua und Lua 5.5 angezeigt.
Gibt es eine Möglichkeit ohne lua zu updaten, die Roccat-Tools möchte ich eigentlich nicht entfernen.
Dann pass das PKGBUILD an.
Du solltest Dir aber schon bewusst sein das der ursprüngliche Entwickler von roccat-tools die Entwicklung bereits vor Jahren schon eingestellt hat. Dieser gepinnte Kommentar verweist auf einen 9 Jahren alten Post vom Entwickler auf reddit in dem er ankündigt die weitere Entwicklung einzustellen.
Ob es genügt in den depends des PKGBUILDS das flag 'lua<5.5' zu entfernen kann ich leider nicht prüfen.
Vielleicht reicht es die Pakte vom Update auszuschließen.
Dies sollte über " Software hinzufügen / entfernen "gehen. Dort gibt es in den Einstellungen eine Möglichkeit dazu.
Ich weiß nicht wofür die roccat-tools gut sind aber gibt es dazu keine aktuellere Alternative?
Das wäre lediglich ein Aufschieben der Kernproblematik zu einem späteren Zeitpunkt. Wäre ein probates Mittel so lang man übergangsweise nach Alternativen sucht, ja. Aber generell würde ich langfristig davon abraten.
Roccat war ein deutscher Hersteller von Gaming Hardware, insbesondere Tastaturen, Mäuse und Headsets. Das Unternehmen wurde vor zwei Jahren durch den Konkurrenten Turtle Beach aus den USA übernommen. Zwar findet man noch eine deutschsprachige Webseite, diese verweist aber lediglich auf Amazon Produktseiten, wahrscheinlich werden dort lediglich die Restbestände des Unternehmens abverkauft.
Kurzum, ich weiß nicht genau welches feature @alterknacker nutzt, aber da der Entwickler seine Tätigkeit linux support für Roccat Produkte anzubieten schon vor geraumer Zeit niedergelegt hat, und dieser Hardwarehersteller auch nicht mehr in seiner ursprünglichen Form existiert, man könnte ggf. prüfen welche udev Regeln mittels der roccat-tools-common umgestetzt wurden und welche lua scripte deren Funktionalität unter linux gewährleisten.
Danke für eure Infos. Die Roccat-Tools benötige ich um diverse Funktionen meine Iskufx-Tastatur zu konfigurieren. Da die Tools nicht mehr weiter entwickelt werden werde ich sie unter Eos deinstallieren. Updates sind doch wichtiger. Da auf meinem PC noch Debian läuft werde ich die Einstellungen darüber vornehmen müssen, solange es funktioniert.
Danke für die Info, Vielleicht sollte man hier einen Vorschlag machen das solche Konfigurationsmöglichkeiten standardmäßig in Linux vorhanden sind.
Da Linux gerade im Gamingbereich stark zunimmt wäre es ja eine Investition in die Zukunft.
An welches Projekt müßte man diesen Vorschlag den melden ?
Ich denke das hier die Hesteller am besten geeignet sind entspechende Software für Linux zu entwickeln. Leider scheint der Markt für Tastaturen nicht sehr gross zu sein. Viele Hersteller die mitmischen wollen und geringe Verkaufszahlen und schnelle Modellwechsel. Für Windows lohnt sich das vielleicht, aber für ein noch Nischenbetriebsytem wie Linux wohl nicht.
Ich sehe es andersherum.
Wenn solche einfachen Konfigurationsmöglichkeiten vorhanden sind dann gibt es einen Grund weniger den Umstieg zu verzögern. Und viele suchen eine Alternative zu Windows mit einem einfachen Umstieg.
Je einfacher der Umstieg desto eher wird er auch geschehen.
Da Windows seit fast 20 Jahren auf dem absteigenden Ast ist und nur noch ca. 70 % Marktanteil hat ( Tendenz stark fallend ) lohnt es sich auf jeden Fall eine solche Konfigurationsmöglichkeit zu schaffen.
Die grundlegende Funktion der Tastatur wird auch ohne die Roccat Tools gewährleistet sein.
Lediglich zusätzliche Features wie die Kontrolle über die RGB Beleuchtung und die Macrodefinitionen dürften problematisch sein. Sprich all die Funktionalitäten die nicht im USB HID Standart erfasst sind.
Um diese Funktionalitäten auch unter Linux umzusetzten kann der Aufwand dies zu erreichen von trivial bis zu unmöglich reichen, die pauschale Annahme das “einfache” Konfigurationsmöglichkeiten seitens Linux existieren stimmt schlicht und weg nicht.
Mittlerweile greifen viele Tastaturhersteller auf Open Source firmware wie QMK zurück, so dass die zusätzlichen Funktionen auch unter Linux konfigurierbar sind. Tools wie VIA es ermöglichen es die Hardware plattformagnostisch über ein Web Interface zu konfigurieren.
Generell sehe ich da ebenso die Hardwarehersteller in der Pflicht.
Das heißt also das es andere Möglichkeiten gibt.
Dann sollte man vielleicht den Herstellern aufzeigen das man Geld sparen kann, wenn man mit diesen Projekten zusammenarbeitet. 
Selbst Brachenriesen wie Logitech bieten für Linux keinen support an.
Muss hier auch auf das Open Source Programm Solaar zurückgreifen um meine MX Ergo mit dem proprietären Unifying Transceiver im vollen Funktionsumfang zu betreiben.
Im Fall von generischer Hardware, die nicht über den USB HID Standart hinausgehen, wäre es ja auch gar nicht nötig spezielle Software entwickeln zu müssen.
Was mich nur wundert ist Deine Wahrnehmung das Windows stark an Marktanteilen verlieren würde oder das Linux im Bereich vom Gaming einen starken Zulauf erfahren würde. Das ist nicht wirklich der Fall, die Zahlen stagnieren und sind noch weit von eimem Marktanteil von 5% entfernt. Über die letzten Jahre hinweg ist das eher eine Tröpfchenbewegung von 1 zu 2% Marktanteil mit zwischenzeitlichen Spitzen um die 3%.
Sicher, das Steamdeck hat mit seinem auf Arch Linux basiertem Betriebssystem zu einer weiteren Verbreitung von Linux beigetragen. Diese Geräte machen einen Großteil der Linux Systeme aus auf denen Steam läuft (beinahe 25%). Dieser gesamte Markt wird jedoch von Windows dominiert, mit mehr als 95% Marktanteil.
Und es zeichnet sich auch nicht ab das Spieleentwickler verstärkt auf Linux setzen würden, dort wird nach wie vor primär für Windows entwickelt. Und sofern native Linux Implementierungen angeboten werden, liegt das eher an dem Umstand das es sich um kleinere Indie Titel handelt die sich bspw. von Vornherein auf das Steamdeck spezialisiert haben.