Schleswig-Holstein geht Open source benutzen

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Es ist zu wünschen, dass sie es besser aufziehen und vor allem erfolgreicher umsetzen als damals das Projekt in München. Das war leider auch aufgrund vieler „Brücken“ die zunächst als Ausnahmen gedacht und dann zu einer Art Standard-Krücken wurden recht schnell zum Scheitern veruteilt.
Wäre schön, wenn hier mal gezeigt werden könnte, dass es auch anders geht.

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Jeder Übergang ist schwierig. Der Wechsel von einem vertrauten Desktop-Betriebssystem zu etwas Neuem und “Fremdem” ist sogar noch schwieriger. Hoffentlich weiß das verantwortliche Team, wie man einen solchen Übergang bewältigt.

Das Problem ist bei sowas, dass es diktiert wird und die Verwaltungsangestellten einfach nicht selbst die Initiative ergriffen haben, sondern es von oben herab beschlossen wird und die Nutzer müssen nachdem sie ins kalte Wasser geworfen werden schwimmen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, der Rest Geschichte.

In SH ist der Ansatz kleiner, indem erstmal “nur” die Officesuite getauscht wird. Aber auch das wird schon knarzen im System.

Mal gespannt, ob die wirklich über Stufe 1 hinaus kommen. Schön wärs.

Verstehe nicht genau, wie Verwaltungsangestellte da Initiative ergreifen sollen. Die haben genug zu tun und dazu fehlt wahrscheinlich bei 99,99% der Angestellten das Wissen um Alternativen. Mal ganz davon abgesehen, dass denen das wahrscheinlich scheißegal ist womit sie arbeiten.

Es muss von Oben kommen.

Ich meinte damit, dass der Antrieb fehlt, wenn es nicht aus einem selbst heraus kommt. Damit sind Probleme und Frustration vorprogrammiert.

Naja, aber das ist ja genau mein Punkt. Wie genau soll denn der Antrieb zum Wechsel zu einem neuen System aussehen, wenn man nicht mal weiß, das es ein anderes System gibt oder geben könnte?

Soweit ich mich erinnere gelesen zu haben in den Fachzeitschriften, scheiterte das Münchner Projekt daran, dass der neue Bürgermeister von München unzufrieden war, dass sein iPhone nicht ohne weiteres, also ohne Sicherheits-Aufweichungen, angeschlossen werden konnte in das LIMUX-Netzwerk. Das brachte die Lobbyisten von Microsoft ins Büro von ebendiesen.