Interessantes aus dem Netz

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That is a fair article.

Der Artikel enthÀlt ein paar interessante Details und Hintergrundinformationen.
LĂ€ĂŸt aber auch einiges aus, z.B. alternative GerĂ€te die mit Linux ausgeliefert werden
System76 und Manjaro-Tuxedo

Die gegenĂŒber einem blank installiertem Fedora ein vorinstalliertes Linux mit allen nötigen Konfigurationen und Treibern enthalten.

Gleichzeitig lÀsst sich aber auch nicht leugnen, dass es bis zu einer echten Massentauglichkeit noch ein gewisser Weg ist.

Meiner Meinung nach wird es nie zu einer Massentauglichkeit kommen, und das ist auch nicht unbedingt schlimm oder erstrebenswert.

Guter Artikel.

Der Desktop an sich ist was hier die Frage ist. Benutzer vereinheitlichen den Kauf eines Computers mit dem Erhalt eines Betriebsystems, sie stellen sich nicht vorrangig die Frage welche Desktopumgebung sie kaufen wollen.
Weiter ist es immer mehr die Frage ob ein Desktop system ĂŒberhaupt notwendig ist, wenn du kein Gamer bist und das system eher fĂŒr netflix, office und Surfen nutzt kannst du genauso deinen Smart-TV fĂŒr alles benutzen, dazu braucht es keine Desktop Umgebung an sich, eine Shell reicht das siehst du auch an dem Weg den GNOME in der letzten Zeit geht. Ich sehe die momentane Situation in einer Wandlungsphase, es ist offen wohin sich das entwickeln wird.

Ich bezog mich ausschliesslich auf “Linux als Desktop”.

Leider ist es so, dass immer mehr in die Cloud ausgelagert wird, und Web Interfaces benutzt werden.
UnabhÀngig vom System entgleitet dem Benutzer so immer mehr die Kontrolle und es entstehen AbhÀngigkeiten von externen Dienstleistern.

Spiele werden mittlerweile auch immer mehr gestreamt, auch wenn es natĂŒrlich jetzt noch eher eine Ausnahme als die Regel ist.

Die ganze Entwicklung mag zwar interessant sein, aber es sieht manchmal stark nach “Smartphonisierung” aus.

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Hatte da eine Diskussion mit Gamern, was eher zu der Erkenntnis gefĂŒhrt hat das Spielen noch lange ein Domain fĂŒr native Hardware ist. (Gaming PC)

Das ist sicher, liegt aber auch daran das sich Benutzer nicht mit all den Hardware Problemen und Software Verwaltung befassen wollen, allein schon backups zu organisieren ist fĂŒr die meisten zu kompliziert, oder das VerstĂ€ndnis wie dein lokales Netzwerk funktioniert, wie eine Firewall funktioniert e.t.c. Die “Smartphonisierung” ist schon lange da, es ist nur eine Frage der Zeit bis sich das auch fpr den Bereich Desktop durchsetzt. Wenn ich mir meine Kinder ansehen, wĂŒrden die sehr glĂŒcklich sein wenn der PC mit Android laufen wĂŒrde, oder sich ihr Smartphone einfach im Wland mit der pereferie verbindet und sie die selben Apps auf dem Monitor haben nur eben mit einer anderen Ansicht und Tastatur Maus und Gamecontroller :wink: Die GerĂ€te haben ja bereits die Power all das zu können, fehlt nur das Angebot der Hersteller.

Ja, das ist richtig. Solange es noch traditionelle Alternativen gibt, kann ich auch damit leben.

Und zu zeitaufwendig. Heute hat kaum noch einer Zeit geschweige denn Lust sich mit Computern wirklich auseinander zu setzen.
Ich sehe das jetzt nicht unbedingt positiv.

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Auf der anderen Seite sind unglaublich viele Leute aber auch sehr viel offener was 1. “Alternativen” generall an geht und 2. wie der Desktop aussieht. Es muss heute kein Windows-like Desktop mehr am PC sein, was frĂŒher unbedingt notwendig war.
Das was ich als echtes Problem ansehe ist wirklich nur die Erreichbarkeit von Desktop Linux. “Nachinstallieren” ist kein Weg der funktioniert. Wir brauchen gĂŒnstige < 500€ Systeme mit einem Desktop Linux vorinstalliert.
Außerdem brauchen wir Fokus auf die StĂ€rken von Linux und mĂŒssen weg von dem ‘Windows Drop-in-replacement’-Gedanken, den so so viele haben in ihrem frustrierten Distro-hopp-weg.

Das sehe ich etwas anders.
Das trifft vielleicht auf private PCs zu, aber im professionellen Umfeld sieht das IMO anders aus. Da wird sich doch schon beschwert, wenn ein neues Word die MenĂŒs anders anordnet. VerstĂ€ndlicherweise haben die wenigsten Lust, ihren Workflow zu Ă€ndern, der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.

Ein richtiges Desktop Linux wird es nur dann geben, wenn eine grosse Firma mit viel Einfluss ein solches produziert und intelligent vermarktet. Und das sehe ich aktuell ĂŒberhaupt nicht - was aber IMO ĂŒberhaupt nicht schlimm ist.

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Da stimme ich dir zu. Das professionell Umfeld hat da aber auch AnsprĂŒche, die Linux nicht bedienen kann im Moment, Das fĂ€ngt schon mit Office an. FĂŒr Junge unternehmen mag das funktionieren mit Libreoffice und so zu arbeiten, Ă€ltere haben aber meistens irgendwelche AbhĂ€ngigkeiten zu irgend einer Funktion von MS Office, und sei es halt Outlook.

Leider. Desktop als KerngeschĂ€ft, als Standbein, funktioniert heute nicht mehr und ĂŒber Dienste Geld rein holen ist super schwer.

Dell und Lenovo tun das fĂŒr die Zielgruppe Entwickler und Administratoren. Das scheint auch gut zu funktionieren. FĂŒr den Endnutzer gibts sowas nicht, nein. Zwar haben wir System76, Tuxedo and so noch viele weitere aber die sind eben leider im Massenmarkt kein Name.

Das kommt drauf an. Viele AnlĂ€ufe macht sich die Community selbst kaputt - was wirklich schade ist. Also ja, es ist nicht schlimm dass es nicht da ist, aber ich finde es schon schlimm dass Anstrengungen dahin unĂŒberlegt sind bis sabotiert werden.

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Einige dieser Anstrengungen werden deshalb “sabotiert” (ich finde diesen Begriff etwas zu stark) weil die Community teilweise ohne RĂŒcksicht auf Verluste ignoriert oder “zurĂŒcksabotiert” wird.
Ich denke, du weisst auf was ich damit anspiele :slight_smile: